Caverion verbaut an der Uniklinik Frankfurt Raumlufttechnik im Wert von über EUR 10,6 Mio.

Caverion verantwortet das Gewerk Raumlufttechnik für drei Häuser im zweiten Neubauabschnitt des Universitätsklinikums in Frankfurt am Main. Auftraggeber des öffentlichen Bauvorhabens mit einem Auftragsvolumen von EUR 10,6 Mio. und knapp 50.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche ist das Bundesland Hessen, vertreten durch das Hessische Baumanagement. Die Arbeiten an den technischen Anlagen haben bereits begonnen und werden voraussichtlich im Juli 2017 abgeschlossen. 

Den besonderen Anforderungen der Klinikumgebung trägt Caverion durch die Verwendung von Luftbehandlungsgeräten in Hygieneausführung Rechnung. „In sensiblen Räumen wie Operationssälen und Laboren gelten hohe Anforderungen an die Luftreinheit. Gleichzeitig wirkt sich ein gesundes Raumklima positiv auf das Wohlbefinden der Patienten und den Heilungsprozess aus“, so Manfred Kölbl, Leiter des Kompetenzcenters Großprojekte der Caverion Deutschland GmbH.

Der Bauträger beteiligt sich am Forschungsprogramm für Energieoptimiertes Bauen (EnOB) unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im Rahmen der Initiative „Krankenhaus Plus“ sollen Energieeffizienzstrategien für Krankenhäuser und deren Betrieb entwickelt werden. Bei diesem Projekt werden deshalb unter anderem lüftungstechnische Lösungen für Operationssäle getestet. So entsteht ein Operationssaal für Forschungszwecke mit einem variablen Umluftanteil, um den Anteil der freien Kühlung in den Übergangszeiten erhöhen zu können. Die gesammelten Daten werden einem Langzeitmonitoring unterzogen und auf resultierende Energieeffizienzeffekte bewertet.

Das Uniklinik Frankfurt ist mit rund 1.300 Betten das zweitgrößte Krankenhaus im Bundesland Hessen. Große Teile des Universitätsklinikums sind in den 1970er Jahren entstanden und wurden wiederholt modernisiert und erweitert. Allein in den Bau des neuen Gebäudetrakts fließen insgesamt rund EUR 200 Mio. Die drei neu entstehenden Häuser bieten Platz für 258 Betten der Normalpflege sowie 82 Betten der Intensivpflege. Der Diagnosebereich umfasst neben der Radiologie und der Nuklearmedizin eine HNO- und eine Augenklinik mit acht Operationssälen.

Bildquelle: Wörner Traxler Richter, Planungsgesellschaft mbh

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